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  • Thomas Pollinger
  • 07.12.2018
  • DE

Den richtigen RenderSpot finden - wenn Fehlermeldungen auftauchen

Wenn man neue Projekte aufbaut und dann bei der Navigation in Fehler läuft. Kann es passieren, dass man nicht direkt an Hand der Fehlermeldung den korrekten RenderSpot der Navigation ausmachen kann. Wie man jedoch an diese Info kommt, werde ich nachfolgend kurz erläutern.  ;)
 

Finde den richtigen RenderSpot

Wenn man mehr als einen Navigation RenderSpot in einer Masterpage hat. Sucht man sich teilweise einen Wolf, bis man den richtigen Spot für die entsprechende Fehlermeldung aus dem wsms.log gefunden hat. Doch dafür hat der Management Server eine Möglichkeit, schon seit vielen Jahren eingebaut, welche einem dabei hift:

In der Konfigurationsdatei: \WS\MS\Servcies\Navigation\OpenText.WS.MS.ObjectProcessService.exe.config gibt es einen Schalter:

<appSettings>
  <add key="RenderSpotError" value="false"/>
</appSettings>

namens RenderSpotError. Der steht auf false. Wenn man den auf true setzt, sollte der defekte Spot mit ausgegeben werden.
 

Hintergrund

Normalerweise wird ein Fehler geloggt und dann verworfen. Wenn dieser Schalter aktiv ist, dann wird der Fehler nicht mehr verworfen und auch nicht mehr geloggt.

Statt dessen wird dieser nach oben durchgereicht und dort dann behandelt. Ob dieses Verhalten im Dauerbetrieb in allen Fällen gut ist, kann ich jetzt nicht aus dem Stegreif beantworten. Denn möglicherweise wird dann ein Teil des RenderTags nicht ausgeführt, welcher sonst ohne Fehler durchläuft.

Sprich: mit der Einstellung könnte der ganze RenderTag als invalide angesehen werden. Ohne diese Einstellung würde eine Anweisung fehlschlagen, aber weitere Anweisungen werden nachfolgend ausgeführt.

Daher sollte dieser Schalter nur verwendet werden, wenn man einen Fehler tiefer analysieren möchte.

 

Danke nach Oldenburg für die Erläuterungen und Tipps ;)


Über den Autor:
Thomas Pollinger

... ist Senior Site Reliability Engineer bei der Vodafone GmbH in Düsseldorf. Seit dem Jahr 2007 betreut er zusammen mit seinen Kollegen die OpenText- (vormals RedDot-) Plattform Web Site Management für die deutsche Konzernzentrale.

Er entwickelt Erweiterungen in Form von Plug-Ins und PowerShell Skripten. Seit den Anfängen in 2001 (RedDot CMS 4.0) kennt er sich speziell mit der Arbeitweise und den Funktionen des Management Server aus.