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  • Thomas Pollinger
  • 30.07.2018
  • DE

Kleine Tipps für Zwischendurch (Nr. 10)

Keine Dokumentation hat den Anspruch auf Vollständigkeit. Dies gilt auch bei der RQL-Dokumentation für den Management Server. Manchmal wurde ein Query vergessen oder auch bewusst weggelassen. Daher ist ein aktiver Austausch mit dem Hersteller wichtig. Damit man die Rückmeldung gibt, was einem fehlt oder was nicht vollständig ist. Es gibt für einige RQL's in den Beispielen einen Parameter, welches je nach Wert einfluß auf die Rückgabewerte hat. Es handelt sich hierbei um den Parameter dialoglanguageid im IODATA-Tag.

dialoglanguageid  Language ID of the Management Server interface language for this element

Beispiel Query:

<IODATA loginguid="[!guid_login!]" sessionkey="[!key!]" dialoglanguageid="ENU">
  ...
</IODATA>

Die dialoglanguageid ist die Oberflächensprache des Benutzers. 

Die Dialogsprache wird hauptsächlich benötigt, um Ausgaben der Software zu lokalisieren. Also Fehlermeldungen zu übersetzen, die richtige Locale für Zeit- und Zahlenangaben zu verwenden...

Wenn man also diese Parameter bei bestimmten RQL's mit dem korrekten Wert befüllt. Dann liefert der Management Server per RQL das gewünschte Ergebnis in der korrekten Sprache zurück.

Ein Beispiel ist z.B. "Schlagworte und Rubriken", welches mit dialoglanguageid="ENU" dann als "Keywords und Category" (vorallem bei den Kategorien, je nach genutzem RQL) korrekt zurückgeliefert werden.


Über den Autor:
Thomas Pollinger

... ist Senior Site Reliability Engineer bei der Vodafone GmbH in Düsseldorf. Seit dem Jahr 2007 betreut er zusammen mit seinen Kollegen die OpenText- (vormals RedDot-) Plattform Web Site Management für die deutsche Konzernzentrale.

Er entwickelt Erweiterungen in Form von Plug-Ins und PowerShell Skripten. Seit den Anfängen in 2001 (RedDot CMS 4.0) kennt er sich speziell mit der Arbeitweise und den Funktionen des Management Server aus.