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  • Thomas Pollinger
  • 13.04.2018
  • DE

Root Cause Analysis: "Mehr als 200 Einträge bei Freien Seiten etc."

Gerade wenn man viel um die Ohren hat, wird man meist mit Dingen konfrontiert, welche einem dann den letzten Nerv rauben. In der Regel dann immer micht Funktionen oder Aktionen, welche sonst doch immer funktioniert haben. Wie in diesem Fall.


Regel 32

8. Kämpfe für das, an was du glaubst, aber akzeptiere taktvoll eine Niederlage.
Manchmal werden deine Ideen überstimmt werden. Selbst wenn du richtig liegst, denke nicht an Rache oder Spott: „Ich habe es Euch doch gleich gesagt!“ (IT-Professor Frank Bush)


Verhalten

Es werden mehr als die maximale Anzahl von (Standard 200) Einträge bei den Instanzen einer Content-Klasse, im Papierkorb oder bei den freien Seiten angezeigt. Und der Browser lädt sich fast zu tode.

Dies tritt jedoch nur auf, wenn man nur im SmartTree über die Struktur geht und die Suche nach freien Seiten über das [+] triggert und nicht über das Aktionsmenü auslöst.

Es lässt sich auch nur solange nachstellen, bis man die u.g. Lösung durchgeführt hat. ;)


Ursache

Es kann vorkommen, dass man in einem Projekt (ohne zuvor etwas verändert zu haben) mit den Standardeinstellungen mehr als 200 Einträge angezeigt bekommt. Dies liegt daran, dass im Benutzerprofil den aktuell genutzten Benutzers, die Standardeinstellungen für das aktuelle Projekt nicht korrekt gesetzt sind.

ProjektDB > Tabelle ​​​​​​IO_ORY > Spalte ORY2 = User-Guid > Spalte QRY5 = leer oder es steht im gespeicherten XML maxrecords=""

oder man schaltet den Debug-Mode bei RQL in den Logleveln ein und findet sowas im wsms.log:

<IODATA><TREE><QUERY action="..." maxrecords="" orderby="..."/> ... </IODATA>

Lösung

Einfach im Aktionsmenü die maximale Ergebnisanzahl nochmals mit OK bestätigen. Dann wird es im Benutzerprofil hinterlegt und beim nächsten mal auch wieder korrekt verwendet. ;)


Über den Autor:
Thomas Pollinger

... ist Senior Site Reliability Engineer bei der Vodafone GmbH in Düsseldorf. Seit dem Jahr 2007 betreut er zusammen mit seinen Kollegen die OpenText- (vormals RedDot-) Plattform Web Site Management für die deutsche Konzernzentrale.

Er entwickelt Erweiterungen in Form von Plug-Ins und PowerShell Skripten. Seit den Anfängen in 2001 (RedDot CMS 4.0) kennt er sich speziell mit der Arbeitweise und den Funktionen des Management Server aus.